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        <name>GluteoStop</name>
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    <updated>2026-06-25T04:45:31+02:00</updated>
    
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            <title type="text">9 VON 10 TESTERN SAGEN &quot;JA&quot; ZU GLUTEOSTOP!</title>
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                                            Wir haben uns gefragt, wie kommt GluteoStop® bei Euch an? Wo kann Euch GluteoStop® am Besten helfen und welche Erfahrungen hattet Ihr schon mit unbewusster Glutenaufnahme. Antworten auf diese und weitere Fragen gibt unser aktueller Produkttest.
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                  Wir haben uns gefragt, wie kommt GluteoStop  ®   bei Euch an? Wo kann Euch GluteoStop  ®   am Besten helfen und welche Erfahrungen hattet Ihr schon mit unbewusster Glutenaufnahme. Antworten auf diese und weitere Fragen gibt unser aktueller Produkttest.  
 Das Beste vorweg: GluteoStop® hat Euch sehr geholfen:  9 von 10  Teilnehmern, die GluteoStop® über einen längeren Zeitraum getestet haben, würden GluteoStop® weiterempfehlen. Diese 10 Fragen haben wir den Teilnehmern der großen GluteoStop® Testaktion gestellt: 
  1) Seit wann ernährst Du Dich glutenfrei?   2) Hat Dir GluteoStop® geholfen?   3) Würdest Du&amp;nbsp;GluteoStop® weiterempfehlen?   4) Findest Du GluteoStop® praktisch?   5) Wie oft im Jahr kommt es vor, dass Du unbeabsichtigt Gluten aufgenommen hast?   6) Hattest Du schon sogenannte &quot;Glutenunfälle&quot;?   7) Wusstest Du, dass auch glutenfrei gekennzeichnete Produkte (z.B. mit der durchgestrichenen Ähre der DZG) noch bis zu 20 mg Gluten pro kg Lebensmittel enthalten dürfen?   8) Hast Du in der letzten Zeit Einladungen zum Essen abgesagt, weil Du Bedenken hattest ob das Essen glutenfrei ist?   9) In welcher Situation warst Du froh GluteoStop® dabei zu haben?   10) Würdest Du&amp;nbsp;GluteoStop® kaufen? &amp;nbsp; 
 Aber fangen wir von vorne an. &amp;nbsp;Im Oktober 2019 hat die ineo Pharma GmbH für uns die Testaktion gestartet. Auf der Homepage von GluteoStop® konnten sich die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für ein kostenloses Test-Paket bewerben. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme war neben der Volljährigkeit, dass man unter einer Glutensensitivität oder Zöliakie litt. Nach der Testphase wurden die Teilnehmer eingeladen einen Fragebogen auszufüllen, um von Ihren Erfahrungen mit GluteoStop® zu berichten. Ende 2019 wurden die Daten ausgewertet. Dabei wurden die Daten sowohl für die gesamten Teilnehmer als auch für die Teilnehmer mit Glutensensitivität wie auch Zöliakie separat ausgewertet. 
   
 Es haben sich über 130 Personen für unseren Test beworben. 87 Teilnehmer erfüllten die&amp;nbsp;Teilnahmebedingungen und haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt. 50 Teilnehmer gaben an glutensensitiv zu sein und 37 waren von Zöliakie betroffen. 
  1) Seit w  ann ernährst Du Dich glutenfrei?  
 70% der Teilnehmer lebten schon länger als ein Jahr glutenfrei.&amp;nbsp;Vergleicht man die Ergebnisse der beiden Teilnehmergruppen, zeigte sich, dass der größte Teil der Glutensensitiven (38%) sich zwischen ein bis fünf Jahren glutenfrei ernährte, wohin gegen der größte Teil der Zöliakie-Betroffenen (41%) seit mehr als 5 Jahren eine glutenfreie Ernährung verfolgt. 
   
  2) Hat Dir GluteoStop® geholfen?  
 Besonders gefreut hat uns, dass 92% der Teilnehmer angegeben haben, dass Ihnen GluteoStop® geholfen hat. Dies bestätigten uns sowohl die Teilnehmer mit Zöliakie als auch mit Glutensensitivität gleichermassen. 
   
  3) Würdest Du Gl  uteoStop® weiterempfehlen?  
 Noch mehr beeindruckt hat uns das Ergebnis bei der Frage, ob die Produkttester GluteoStop® auch weiterempfehlen würden. Das Ergebnis ist umwerfend und bestärkt uns, dass wir mit GluteoStop® ein wirksames Hilfsmittel entwickelt haben, dass Personen mit einer Glutenunverträglichkeit unterstützen kann.&amp;nbsp; 94% aller Teilnehmer würden GluteoStop® weiterempfehlen. Bei den Zöliakie-Betroffenen waren es sogar 95%. &amp;nbsp;Eine Empfehlung auszusprechen ist ein Vertrauensakt und beruht auf der subjektiven Erfahrung und Bewertung. Vertrauen ist die Grundvoraussetzung einer jeden menschlichen Beziehung. Vertrauen in ein Produkt kann man nicht kaufen, man muss es sich verdienen. 
   
  4) Findest Du GluteoStop® praktisch?  
 Unser Ziel bei der Entwicklung von GluteoStop® war es ein Produkt zu kreieren, dass immer und überall angewendet werden kann. Eine glutenfreie Ernährung ist für viele Betroffene zu Hause gut umzusetzen, da man alles unter der eigenen Kontrolle hat. Sobald man seine eigenen vier Wände verlässt, wird es schwierig und man ist auf andere Personen und deren Wissen in Bezug auf glutenfreie Ernährung und die Zubereitung angewiesen. Daher war es uns wichtig ein Produkt so zu designen, dass es insbesondere unterwegs einfach angewendet werden kann. Die Tabletten sollten so klein wie möglich gehalten werden, so dass man diese auch ohne Wasser einnehmen kann. Auch die Dosierung sollte kinderleicht sein. Und schließlich sollte die Anwendung von GluteoStop® so diskret und unauffällig wie möglich erfolgen können, so dass man sich nicht unnötigen Fragen oder schrägen Blicken aussetzen muss. Damit man GluteoStop® immer mit dabeihaben kann, sollte die Packung in jede Hand- oder Hosentasche passen. Das wir damit richtig liegen, haben die Tester uns bestätigt. 98% aller Testteilnehmer finden GluteoStop® praktisch. 
    5) Wie oft im Jahr kommt es vor, dass Du unbeabsichtigt Gluten aufgenommen hast?  
 Wir wollten von den Studienteilnehmern wissen, welche Erfahrungen Sie mit unbewusster Glutenbelastung gemacht haben. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass selbst Zöliakie-Betroffene, die überzeugt waren, sich strikt glutenfrei zu ernähren, im Durchschnitt täglich 150 - 400 mg Gluten unbewusst aufnehmen (Syage et al, Am J Clin Nutr. 2018).&amp;nbsp;Auch alle Teilnehmer unseres GluteoStop® Produkttests gaben an, mehrmals im Jahr unbewusst Gluten aufzunehmen. Bei mehr als einem Drittel der Glutensensitiven kam es sogar mehrmals im Monat vor, dass unbewusst Gluten aufgenommen wurde. Diese Daten unterstreichen die Notwendigkeit, Betroffenen Hilfsmittel wie GluteoStop® zur Verfügung zu stellen, um die Folgen von einer ungewollten, unbewussten Aufnahme von Gluten zu reduzieren. 
     
  6) Hattest Du schon sogenannte &quot;Glutenunfälle&quot;?  
 Bei allen Vorsichtsmaßnahmen kann es doch dazu kommen, dass unbeabsichtigt Gluten aufgenommen wird. Die meisten Betroffenen mit Glutenunverträglichkeit reagieren mit denselben Symptomen wie schon vor Ihrer Diagnose. Bauchschmerzen, Durchfall, Magenkrämpfe usw. Aber auch Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Reaktionen der Haut können Anzeichen auf einen Glutenunfall sein. Dabei reagiert nicht jeder gleich schnell. Auch kann die Intensität unterschiedlich ausfallen, mal heftiger, mal weniger schlimm, mal länger mal weniger lang. Die Reaktion auf einen Glutenunfall ist sehr individuell. Auch ist die Zeitspanne von der ungewollten Glutenaufnahme bis zum Einsetzen der Reaktion sehr unterschiedlich. Bei Manchen kann es schon nach wenigen Stunden zu Reaktionen kommen aber auch erst zwei bis drei Tage später. Entsprechend unterschiedlich kann es auch dauern bis die Reaktionen wieder vorüber sind. Bei Manchen bereits nach wenigen Stunden aber auch bis zu einer Woche oder gar noch länger können die Folgen spürbar sein. 91% aller Probanden kennen derartige Glutenunfälle. Bei der Gruppe der Zöliakie-Betroffenen waren es sogar 98% der Teilnehmer, von denen 95% angegeben haben, sogar mehrmals Glutenunfälle gehabt zu haben. Um derartige Glutenunfälle abzuschwächen haben wir GluteoStop® entwickelt. 
   
  7) Wusstest Du, dass auch glutenfrei gekennzeichnete Produkte (z.B. mit der durchgestrichenen Ähre der DZG) noch bis zu 20 mg Gluten pro kg Lebensmittel enthalten dürfen?  
 Besonders überrascht hat uns das Ergebnis der Frage nach den erlaubten Mengen an Gluten in Produkten, die als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind. Hier haben mehr als ein Drittel der Teilnehmer angegeben, dass sie nicht wussten, dass Produkte, die als „glutenfrei“ oder mit dem Symbol der „durchgestrichenen Ähre“ gekennzeichnet sind, nach europäischen Lebensmittelrecht immer noch bis zu 20 mg pro kg Lebensmittel enthalten dürfen. Bei der Gruppe der Zöliakie-Betroffenen waren sich sogar 38% nicht dieses Grenzwertes bewusst. Hier ist sicher noch viel Aufklärung nötig. Es gibt einige Personen, die gerne behaupten, es gäbe kein „verstecktes Gluten“. Diese Meinung teilen wir nicht und deswegen haben wir GluteoStop® entwickelt. Wie unsere Umfrage gezeigt hat, wusste ein Grossteil der Teilnehmer nicht, dass selbst in glutenfrei gekennzeichneten Produkten noch bis zu 20 mg Gluten pro kg Lebensmittel enthalten sein darf. Produkte, die zwar glutenreduziert sind, aber immer noch 100 mg Gluten pro kg enthalten, dürfen von der Lebensmittelindustrie als Produkte mit „sehr geringem Glutengehalt“ beworben werden und sie dürfen sogar den Hinweis „Geeignet für Menschen mit Glutenunverträglichkeit“ oder „Geeignet für Menschen mit Zöliakie“ tragen. Viele renommierte Wissenschaftler sind überzeugt, dass eine derartig große Menge an Gluten zu einer Schädigung der Darmschleimhaut bei empfindlichen Personengruppen führt. Bei Zöliakie-Betroffenen kommt es auf jeden Fall zu einer Entzündungsreaktion. 
   
 Interessanterweise haben sich verschiedene Länder, unter anderem auch Australien und Neuseeland, einen anderen Weg eingeschlagen in Bezug auf die Kennzeichnungspflicht. Hier dürfen Produkte nur als „glutenfrei“ gekennzeichnet werden, wenn analytisch auch kein Gluten mehr nachgewiesen werden kann. Die Nachweisgrenze liegt derzeit bei ca. 3 mg Gluten pro kg Lebensmittel und damit fast um das 10-fache niedriger als der Grenzwert in Deutschland. Wir verstehen unter „verstecktem Gluten“ neben dem oben beschriebenem Restgluten aber auch das Gluten, dass durch Kontamination in ein Lebensmittel gelangt. Untersuchungen z.B. der Lebensmittelüberwachung in Baden Württemberg haben 2018 gezeigt, dass bei 10% der Proben von verpackten Produkten und sogar bei 36% der Proben von unverpackten Produkten, Gluten mit mehr als 80 mg pro kg Lebensmittel nachgewiesen werden konnte. Dabei wurden nur Proben untersucht, die keine Hinweise auf Gluten in der Kennzeichnung enthielten. 
  8) Hast Du in der letzten Zeit Einladungen zum Essen abgesagt, weil Du Bedenken hattest ob das Essen glutenfrei ist?  
 Nicht verwunderlich ist, dass ein Grossteil der Teilnehmer, die alle an einer Gluten-unverträglichkeit leiden, aus Angst vor Gluten schon Einladungen zum Essen abgelehnt haben. Bei der Gruppe der Zöliakie-Betroffenen gaben sogar 59% an, Einladungen in letzter Zeit abgesagt zu haben. Aufgrund der Schwere der Glutenunverträglichkeit und den Auswirkungen unbewusster Glutenaufnahme ist es nicht überraschend, dass hier fast zwei Drittel verunsichert sind. Dies kann zu einer sozialen Ausgrenzung und zu einer Reduzierung der Lebensqualität führen. Mit GluteoStop® wollen wir Betroffenen helfen und Ihnen ein Hilfsmittel an die Hand geben, das Spuren von Gluten abbauen kann und so die unbewusste Belastung mit Gluten weiter reduzieren kann.    
  9) In welcher Situation warst Du froh GluteoStop® dabei zu ha  ben?  
 Wir haben GluteoStop® so entwickelt, dass man es immer und überall dabeihaben kann und bei Bedarf einnimmt. Wir wollten von den Studienteilnehmern wissen, wo Sie besonders froh waren, dass Sie GluteoStop® bei sich hatten. Wie von uns erwartet, gaben die meisten an, besonders bei Restaurant-Besuchen froh gewesen zu sein, dass sie GluteoStop® zur Hand hatten. Vor allem die Zöliakie-Betroffenen gaben mit 51% das Auswärtsessen im Restaurant an. Auf den Plätzen zwei und drei folgten „auf Reisen“ und „bei Freunden und Familie“. Wir möchten an dieser Stelle aber noch einmal betonen, dass GluteoStop® kein Wundermittel ist und man bei der Auswahl der Restaurants und der Speisen nicht leichtsinnig werden sollte. Ein Küchenchef, der nicht weiss, was Gluten ist oder eine Küche, die nicht die Grundanforderungen an eine glutenfreie Zubereitung erfüllen, sollte gemieden werden. Am besten Ihr erkundigt Euch im Vorfeld über mögliche Restaurants. Auch in unserem Blog findet Ihr für einige Städte tolle Empfehlungen. 
   
  10) Würdest Du&amp;nbsp;GluteoStop® kaufen?  
 92% der glutensensitiven Produkttester würden GluteoStop® kaufen. Also 9 von 10 Probanden aus dieser Gruppe. Über alle Teilnehmer hinweg betrachtet sind wir bei grandiosen 87%. Das ist ein herausragendes Ergebnis und wir sind sehr stolz. Der Preis ist neben der Wirkung der ausschlaggebende Faktor, ob ein Nahrungsergänzungsmittel gekauft wird. Mit einer Weiterempfehlungsrate von 92% bestätigt Ihr uns, was die Studien schon längst belegt haben - GluteoStop® wirkt! Natürlich kann man immer fragen, ob der Preis eines Produktes gerechtfertigt ist. Für uns steht bei GluteoStop® die Qualität im Vordergrund und hier wollen wir keine Abstriche machen. Leider ist ein hoher Qualitätsstandard auch mit hohen Kosten verbunden. GluteoStop® wird in Deutschland hergestellt. Das von uns verwendete Enzym wird in Frankreich von einem der weltweit renommiertesten Enzymherstellern produziert. Darüber hinaus verwenden wir für die Tablettenherstellung ausschließlich hochwertige Hilfsstoffe. Anstelle von tierischen Magnesiumstearaten verwenden wir zum Beispiel Calciumsalze von Speisefetten aus zertifiziertem Sonnenblumenöl. Jede Charge wird von externen Laboren untersucht, da wir bei der Qualitätssicherung keine Kompromisse eingehen. Wir als deutsches Unternehmen des Mittelstandes sind überzeugt, dass am Ende die Produktqualität wichtiger ist und hier nicht gespart werden darf. 
   
 Die Testergebnisse bestätigen uns, dass wir mit GluteoStop® ein innovatives Produkt auf den Markt gebracht haben, mit dem wir vielen Menschen helfen können Ihren Alltag trotz einer Glutenunverträglichkeit leichter zu machen und Ihnen zu mehr Lebensqualität verhelfen können. Wer sich selber von GluteoStop® überzeugen möchte, findet GluteoStop® als 30er und 90er Packung in nahezu allen Apotheken in Deutschland oder unter  www.gluteostop.com . Auch in der Schweiz, Dänemark, Norwegen, Schweden, Rumänien, Slowenien und Litauen könnt Ihr GluteoStop® erhalten. Bald kommen weitere Länder dazu.&amp;nbsp; 
  ZUM PRODUKT  
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            <title type="text">GLUTENGEHALTE IN LEBENSMITTELN</title>
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 Glutengehalte in Lebensmitteln 
 
 Letzte Woche hat mich eine interessante Anfrage erreicht – Annika wollte wissen, ob Weizen- oder Dinkelmehl mehr Gluten enthält. Da ich als „Zöli“ natürlich versuche gar kein Gluten aufzunehmen, habe ich mir die Frage bisher nicht gestellt, da beides auf meiner roten Liste steht. Für die von euch, die allerdings „nur“ unter einer Glutensensitivität leiden, ist das Thema Glutengehalte in Lebensmitteln mit Sicherheit von großem Interesse. Somit hoffe ich euch hier einen guten Überblick geben zu können, nicht nur über Weizen und Dinkel ;) 
  Mehle  Vorerst die für mich erstaunliche Antwort auf deine Frage Annika: Tatsächlich enthält Dinkelmehl (Type 630) mit ca. 10.300 mg etwa 1.700 mg mehr Gluten auf 100 g als handelsübliches Weizenmehl (Type 405), welches knapp 8.600 mg Gluten auf 100 g enthält. Roggenmehl schneidet im direkten Vergleich noch am Besten bei den glutenhaltigen Mehlen ab mit nur knapp 1/3 des Glutengehalts von Dinkeln, also 3.100 mg auf 100 g. Allerdings enthalten Mehle aus glutenhaltigen Getreidesorten grundsätzlich sehr viel Gluten und sollten daher auch bei Personen mit einer Glutensensitivität sparsam eingesetzt werden. Wer wegen dem Geschmack oder den Backeigenschaften nicht auf seine gewohnten Mehle verzichten möchte, kann diese einfach mal mit anderen glutenfreien Alternativen mischen und so die Glutenbelastung reduzieren. Alle großen Supermarktketten in Deutschland haben bereits glutenfreie Mehle, wie Mandel-, Kokos-, Buchweizen- oder Kichererbsenmehl in ihrem Sortiment. 
  Getränke  Die meisten Getränke sind von Natur aus glutenfrei, jedoch gibt es einige Ausnahmen wie beispielsweise Bier. Den höchsten Glutengehalt hat dabei Weißbier mit 274 mg auf 100 g. Da dieses zudem oft in Halbliter-   Gläsern angeboten wird, kommen womöglich auch viele von Euch mit ca. 1370 mg pro 0,5 Liter an oder über Ihr Toleranzlevel. Daher wäre hier meine Empfehlung ein Pilsner Lagerbier mit nur 1,2 mg Gluten auf 100 g (6 mg pro 0.5 Liter) und damit eine richtig gute glutenarme Alternative. Selbst wenn Ihr mehr als ein Glas trinkt. 
  Einstufung Glutengehalte  Hier habe ich für Euch noch ein wenig Grundlagenwissen, um die Lebensmittel samt Glutengehalt besser einschätzen zu können. Grundsätzlich müssen nach der sogenannten Lebensmittelinformationsverordnung alle Zutaten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, , gekennzeichnet werden. Dazu gehören glutenhaltiges Getreide, namentlich Weizen (wie Dinkel und Khorasan-Weizen), Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon, sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, zusätzlich dürfen die Lebensmittelhersteller freiwillig noch zusätzliche Informationen über das Nichtvorhandensein „glutenfrei“ oder das reduzierte Vorhandensein „sehr geringer Glutengehalt“ von Gluten in Lebensmitteln geben. In Deutschland gab es früher nur zwei Einteilungen für die Deklaration des Glutengehalts in Lebensmitteln: 
 „sehr gering“: &amp;nbsp; 21 - 100 mg Gluten / kg Lebensmittel bzw. 21 - 100 ppm „glutenfrei“: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 0 - 20 mg Gluten / kg Lebensmittel bzw. 0 – 20 ppm 
 Mir persönlich liegt es sehr am Herzen Euch alle dafür zu sensibilisieren, dass auch Produkte die als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind, einen Restglutengehalt von bis zu 2 mg auf 100 g Lebensmittel aufweisen dürfen und sich dieser auch summieren kann. Daher auch für die unter Euch, die sich versuchen komplett glutenfrei zu ernähren, immer auf die Inhaltsstoffe achten und daran denken, dass die gesündesten Lebensmittelgruppen wie Obst und Gemüse gleichzeitig auch komplett glutenfrei sind. 
 Eine ausführliche Liste mit Glutengehalte hat das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) zusammengestellt unter: 
  https://www.kern.bayern.de/mam/cms03/themen/bilder/flyer_gluten.pdf  
 Wenn Ihr noch mehr zur Deklaration von Gluten auf Lebensmitteln wissen wollt, besucht einfach mal den folgenden Link: 
  https://www.gluteostop.com/#tipps  
 Falls Ihr dazu oder zu weiteren Themen rund um die glutenfreie Ernährung Fragen habt, schreibt mir sehr gerne eine E-Mail an  info@gluteostop.com  und in den Betreff „Frag Lisa“. Ich versuche Eure Fragen zeitnah und umfänglich zu beantworten und freue mich immer über einen regen Austausch! 
 Viele herzliche Grüße 
 Eure Lisa 
  ZUM PRODUKT  
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                            <updated>2019-02-25T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">KAMPF DEM VERSTECKTEN GLUTEN</title>
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                  Kampf dem verstecktem Gluten  Vielleicht versuchst du dich glutenfrei zu ernähren und denkst, dass es eigentlich gut funktioniert. Doch dann gibt es immer wieder die Zwischenfälle, wo du weißt, dass du unbeabsichtigt Gluten aufgenommen hast und Beschwerden bekommst. Leider passiert Vergleichbares vielen Menschen, die sich glutenfrei ernähren wollen oder sogar glutenfrei ernähren müssen. Eine aktuelle Studie, die im renommierten American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, zeigt, dass selbst Zöliakiepatienten, die eine strikte glutenfreie Diät folgen im Durchschnitt am Tag zwischen 150-400 mg Gluten unbeabsichtigt aufnehmen. Dies hat zur Folge, dass sich Ihr Gesundheitszustand nicht verbessern kann und diese unter den typischen Symptomen der Zöliakie zu leiden haben. Ursache dafür ist häufig, dass wir bestimmte Lebensmittel irrtümlich als glutenfrei annehmen, diese aber doch eine Quelle von verstecktem Gluten sind. 
  Wo sind die Gluten-Verstecke?  Frühstücksceralien wie gepufftes Getreide oder Cornflakes werden häufig mit Gerstenmalz gesüsst. Daher unbedingt aufpassen, dass ihr die glutenfreie Variante auswählt, die es mittlerweile zu kaufen gibt. Hier unbedingt das Etikett überprüfen. Auch bei Haferflocken und Produkten aus Hafer sollte man sehr vorsichtig sein. Zum einen ist Hafer oft mit anderen Getreidearten kontaminiert und zum anderen ist sich die Wissenschaft noch nicht sicher, ob bestimmte Hafersorten auch glutenähnliche Eiweissbausteine haben, die Beschwerden auslösen können, wie das Gluten des Weizens. Bei Getreideprodukten ist es noch naheliegend, dass sich hier Gluten verstecken könnte. Aber wie sieht es mit Salatdressing, Sojasauce, Chips, Suppen, Süßigkeiten, Medikamente, Eis aus? Manchmal kommt es einem so vor, als ob sich Gluten hinter jeder Ecke versteckt. Die Überprüfung ob ein Produkt „glutenfrei“ ist, wurde mit der neuen sogenannten Lebensmittelinformationsverordnung etwas einfacher. Heute ist vorgeschrieben, dass Produkte, die als &quot;glutenfrei&quot; gekennzeichnet sind, weniger als 20 ppm Gluten enthalten müssen. Doch aufgepasst! Das bedeutet nur, dass Produkte weniger als 2 mg Gluten pro 100 g haben müssen. Bei sehr empfindlichen Personen reichen schon 10 mg Gluten aus, um Beschwerden auszulösen. Es ist also immer noch wichtig, akribisch wie Sherlock Holms nach versteckten Glutenquellen Ausschau zu halten, um zu vermeiden, dass man versehentlich glutenhaltige Produkt kauft oder wenn wir mal auswärts essen gehen, Gluten unbeabsichtigt aufnehmen. 
  Also, was können wir tun?  Am besten keine Produkte verwenden, die nicht eindeutig „glutenfrei“ sind oder von denen der Hersteller die Glutenfreiheit bestätigt hat. Diese Produkte sollten wir uns einprägen und auf unsere imaginäre Liste der „sicheren“ Produkte schreiben. Nun, das könnte die sicherste Vorgehensweise für Menschen mit Zöliakie oder schweren Reaktionen auf Gluten sein, aber für Menschen mit einer geringeren Glutensensitivität oder Personen, die sich aus anderen Beweggründen glutenfrei ernähren wollen, gibt es Möglichkeiten, wie man sich selber schützen kann, wenn man beim Einkaufen und Essen einige Grundregeln beachtet. Dazu gehört, dass man die „üblichen Verdächtigen“ Kandidaten der &quot;versteckten&quot; Gluten-Zutaten kennt und sich einprägt. Wir nennen diese gerne die „roten“ Zutaten, die ein gewisses Risiko von versteckten Gluten mit sich bringen. Es gibt die offensichtlichen Glutenquellen, wie &quot;Weizenmehl&quot;, die allerdings in Produkten versteckt sein können, wo man eigentlich nicht damit rechnet, wie zum Beispiel Lakritz-Bonbons, Chips und Suppen. Weizenhaltige Produkte, sollten dies deutlich, z.B. in Fettschrift, im Zutatenverzeichnis gekennzeichnet haben, da es eines der wichtigsten Allergene ist. Dazu gehören nach dem Gesetz glutenhaltiges Getreide, namentlich Weizen (wie Dinkel und Khorasan-Weizen), Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon, sowie daraus hergestellte Erzeugnisse. Es scheint jedoch, dass nicht immer alle Zutaten, die glutenhaltig sein können, markiert sind. Dies insbesondere bei unverpackten Produkten in der offenen Theke oder in Restaurants. Ganz zu schweigen, wenn man bei Freunden eingeladen ist.&amp;nbsp; 
  Wie schauen typische glutenhaltige Lebensmittel aus und wonach schmecken diese?  Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man liest wie ich jedes Etikett, das man in die Hände bekommt, bevor man etwas in den Mund nimmt oder man sollte sich die Produkte gut einprägen, die häufig verstecktes Gluten enthalten: Dosen Suppe, Salatdressing, Pommes, Eis, Nudeln (selbst einige Reis- oder Buchweizennudeln enthalten hinzugefügtes Weizenmehl) und viele Fertiggerichte, Fast Food oder Imbiss-Essen. Praktischerweise sind die Lebensmittel, von denen man weiss, dass sie die unbedenklichsten Lebensmittel in Bezug auf den Glutengehalt sind, wie frisches Obst und Gemüse, sowieso besser für unsere Gesundheit! Wie kann man seinen Verstand schärfen für Lebensmittel, die verstecktes Gluten enthalten können? Im Idealfall weiss man, ob etwas Gluten enthält, bevor es vor einem auf dem Tisch steht und darauf wartet gegessen zu werden. Aber manchmal kommt es im Vorfeld zu Missverständnissen. Insbesondere wenn man auf Reisen ist und es eine gewisse Sprachbarriere zu überwinden gilt. Oder wenn eine &quot;glutenfreie&quot; Ernährung in den bereisten Ländern ein nicht bekanntes Diätkonzept ist. Dabei kann es helfen, wenn man typische „Glutenfallen“ kennt und lieber einmal mehr nachfragt, ob bestimmte Zutaten bei der Zubereitung verwendet wurden. Oft hat man beim Lesen der Speisekarte ja schon eine bestimmte Vermutung und hält nach verdächtigen Zutaten Ausschau. Bei folgenden Merkmalen sollten die Alarmglocken angehen: 
 
 Dunkle und salzige Soßen (suggeriert, dass Sojasauce eine Zutat sein könnte) 
 Dicke und / oder undurchsichtige Soßen (eventuell mit Weizenmehl verdickt / auf Weizenmehlbasis) 
 Cremige Suppen (Weizenmehl kann als Verdickungsmittel verwenden worden sein) 
 Lebensmittel, die frittiert zu sein scheinen (können mit Weizenmehl/glutenhaltigen Semmelbrösel paniert worden sein /eventuell in demselben Öl gebraten wie glutenhaltige Produkte zuvor) 
 
  Stetiges Lernen und offene Kommunikation sind der Schlüssel  Ja, es fühlt sich oft so an, als würde Gluten heimlich einige der unerwartetsten Orte infiltrieren. Je mehr man jedoch weiss, worauf man achten muss, desto besser kann man mit den Situationen umgehen und tappt nicht mehr in allzu viele „Glutenfallen“. Wichtig dabei sind die Etiketten der Produkte genau zu lesen. Insbesondere von Fertigprodukten und stark verarbeiteten Lebensmitteln. Viele unbekannte Zutaten kann man heute online nachschlagen. Wenn man auswärts isst, sollte man im Zweifelsfall immer die Bedienung bzw. den Koch oder bei Freund genau nachfragen und erklären, dass man sich glutenfrei ernährt. Wenn diese nicht verstehen, wovon man spricht, sollte man besonders vorsichtig sein. Aber man sollte diese Gelegenheit auch nutzen, um andere über eine glutenfreie Ernährung, über Zöliakie und Glutenintoleranz aufzuklären. 
 Hinterlistiges, verstecktes Gluten kann überall auftauchen. Ich habe für mich GluteoStop® entdeckt, um zusätzlich zu meiner strikten glutenfreien Ernährung die Menge an unbeabsichtigt aufgenommenen Gluten noch weiter zu reduzieren. Aber stets aufmerksam zu sein, Kenntnisse über „rote“ Zutaten zu haben, auch von denen, die auf den ersten Blick nicht gleich als „glutenhaltig“ ersichtlich sind, und mit den Leuten zu kommunizieren, die unser Essen zubereiten, sind die besten Schlüsseltechniken, um versteckte Glutenquellen zu vermeiden. 
 Was waren eure Glutenfallen? Wo habt Ihr noch verstecktes Gluten gefunden? Schreibt uns doch Eure Erlebnisse mit verstecktem Gluten auf unsere GluteoStop® Facebook-Seite unter:  https://www.facebook.com/gluteostop/ . 
 Bleibt gesund! 
 Eure Lisa 
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                            <updated>2018-09-28T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">BESONDERE ANLÄSSE UND GLUTENFREIE ERNÄHRUNG</title>
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                 HOCHZEITEN / FESTE 
 Meine beste Freundin heiratet diesen Sommer und es wird ein großes Fest geben mit einem extravaganten Abendessen in einer tollen Location. Sie spricht nur noch von Ihrer Hochzeit. Ich bin natürlich als beste Freundin bei der Hochzeit dabei und schon sehr aufgeregt, aber das Abendessen macht mir Sorgen. Wie kann ich bei der Hochzeit ein 100% glutenfreies Essen bekommen, ohne Angst vor verstecktem oder Rest-Gluten zu haben &amp;nbsp;und ohne meiner Freundin den schönsten Tag in ihrem Leben zu verkomplizieren? Sie ist schon so beschäftigt mit allen Vorbereitungen und hat für solche Themen gar keinen Kopf mehr.Hochzeiten können aufregend sein, aber sie können auch für Gäste wie mich, die sich glutenfrei ernähren wollen stressig sein. Auch wenn es die Hochzeit meiner besten Freundin ist, fand ich es in Ordnung, mit der Braut über das Essen im Vorfeld zu sprechen. Natürlich dachte Sie in der Aufregung nicht daran, für mich eine glutenfreie Mahlzeit zu organisieren! Das ist aber auch nicht schlimm. Sie gab mir die Kontaktdaten der Location und ich habe mich dann direkt an den Caterer gewendet, um zu fragen, welche Optionen für mich umsetzbar wären. Die meisten Catering-Unternehmen sind es mittlerweile gewohnt, spezielle Essenswünsche zu behandeln, einschließlich glutenfrei. Also kann ich nur empfehlen, wenn die Braut und der Bräutigam bereits ein Menü zusammengestellt haben, fragt einfach den Caterer, was serviert wird und wie es geändert werden kann, damit es glutenfrei ist. Zum Beispiel solltet Ihr fragen, ob das Hauptgericht eine Panade oder Soße haben wird? Wenn ja, dann könnte Ihr bitten, dass ein Stück Fleisch für Euch zur Seite gelegt und in einer sauberen Pfanne gebraten wird? Oder Ihr esst schon mal vor, wenn es vor dem eigentlichen Essen noch einen Sektempfang gibt und es glutenfreie Snacks wie Gemüse, Shrimps oder Käse zum Knabbern gibt.Wenn das Essen absolut nicht glutenfrei zubereitet werden kann, oder wenn Ihr euch nach dem Gespräch mit dem Caterer nicht wohl fühlen solltet, plant lieber eine größere Mahlzeit im Voraus und bringt Euch dann Snacks mit, um die Mahlzeit auf dem Fest zu überbrücken. Wenn Ihr &amp;nbsp;bedenken habt, dass Ihr euch ausgeschlossen fühlt, wenn es Zeit für Kaffee und Kuchen ist, plant auch, eine süße, glutenfreie Festlichkeit mitzubringen, damit Ihr das große Fest auch mitgenießen könnt! Der Caterer wird eure mitgebrachten Speisen sicher gerne schön anrichten. 
 AUF REISEN / UNTERWEGS 
 Was soll man machen, wenn man einen Kurzurlaub gebucht hat oder übers Wochenende einen City-Trip planen will. Sich zu Hause glutenfrei zu ernähren ist schon eine Herausforderung. Wie aber geht man damit um und auf was sollte man achten, wenn man auf Reisen ist? Ausflüge jeglicher Art, insbesondere solche, die Übernachtungen und Mahlzeiten außer Haus umfassen, können für alle die sich glutenfrei ernähren wollen Besorgnis erregend sein. Nahezu jede Airline bietet mittlerweile glutenfreies Essen an, dass man über die Internetseite der Fluggesellschaft vorbuchen kann. Wenn die Reise von einem Reiseveranstalter organisiert wird, ruft einfach diesen mal an und fragt nach, welche Restaurants auf dem Trip besucht werden und in welchem ​​Hotel abgestiegen wird. Wenn die Restaurants glutenfreie Optionen haben, fragt einfach, ob ihr im Vorfeld schon ein Menü auswählen könnt. In vielen Städten gib es mittlerweile verschiedene Communities, die einen helfen können, Restaurants zu finden, die eine umfangreiche Auswahl an glutenfreien Gerichten haben. Am besten mal bei google oder facebook suchen. Oft gibt es lokale Zöliakie-Beratungsgruppen, die man für Empfehlungen kontaktieren kann. 
 Sicher schadet es nichts, wenn man sich noch eine „Notfalltasche“ mit Snacks und haltbaren Mahlzeiten mitnimmt, falls das Angebot an glutenfreien Speisen sehr eingeschränkt ist. Glutenfreie Brezeln, Energieriegel, Popcorn oder ein paar Früchte sind einfach zu transportieren. In vielen Hotels oder Pensionen gibt es &amp;nbsp;Mikrowellen für Gäste, damit diese sich glutenfreie Gerichte erwärmen können. Mittlerweile gibt es in vielen Unterkünften auch glutenfreies Brot zum Frühstück. Hier muss man nur aufpassen dass es nicht kontaminiert worden ist, da es oft mit glutenhaltigen Brot in Kontakt kommt, das gleiche Schneidebrett benutzt wird und der Toaster für alle Brotsorten verwendet wird. Hingegen können Joghurt, Obst und Gemüse, gekochte Eier, Käse und glutenfreies Müsli mit Milch eine gute glutenfreie Möglichkeit sein, den Tag auch im Urlaub energiereich zu starten. 
 BEI FREUNDEN 
 Die Sommerzeit ist die Zeit der gemütlichen Grillabende. Viele Freunde und Bekannte laden dann gerne mal zu sich auf die Terrasse oder den Balkon auf ein leckeres BBQ ein. Doch worauf sollte man achten, wenn man sich glutenfrei ernähren möchte? 
 Mit ein wenig Planung kann auch ein gemütlicher Grillabend bei Freunden und Bekannten wieder unbeschwert genossen werden. Am besten ist es, wenn man im Vorfeld den Dialog mit den Gastgebern sucht und Ihm kurz die Situation erklärt und über die grundlegende Vermeidung von Kreuzkontaminationen aufklärt. Ob es das Kräuterbaguette ist, die Salatsoße oder das Grillbesteck. Überall lauert die Gefahr, verstecktes Gluten zu verschleppen. Um ganz sicher zu gehen, kann man sein glutenfreies Essen bringen, um ausgelassen zu genießen. Insbesondere Salat mit eigenem Dressing, Kartoffeln ohne Gewürzmischungen und eigene Grill-Soßen. &amp;nbsp;Für Naschkatzen – denkt auch an was Süßes für einen gelungenen Abschluss. Wenn euch das zu viel Aufwand ist und Ihr eurem Gastgeber genügend vertraut, solltet Ihr aber auf ein paar Regeln achten, wie z.B.&amp;nbsp; ungewürztes, unmariniertes&amp;nbsp; Fleisch auf den Grill legen und vor dem Essen nur mit Salz und Pfeffer würzen. Auch wenn es nicht sexy ist, nehmt euch eine Grill-Folie oder Schalen mit und bittet den Gastgeber, euer Fleisch oder Gemüse nur auf eure Folie auf den gemeinsamen Grill zu legen, damit Ihr den ganzen gegrillten Geschmack ohne das Risiko der Kreuzkontamination genießen könnt. Bringt euch ein glutenfreies Brötchen mit, seid vorsichtig mit Beilagen wie gebackenen Bohnen oder Salaten, die verstecktes Gluten zum Beispiel in Croutons enthalten können. Vermeidet vegetarische Burger, da viele Weizen enthalten. Bei Ketchup, Senf und Mayonnaise in Quetschflaschen einfach auf die Zutatenliste schauen, damit ihr sicher sein könnt, dass diese kein Gluten enthalten. Bei den Getränken auf glutenfreies Bier achten oder einen guten Wein genießen. 
 Also lasst euch nicht die Freude am Essen nehmen und habt keine Angst die Welt zu entdecken. Mit ein bisschen Planung, guter Vorbereitung und dem ein oder anderen Trick und Hilfsmittel kann man das Risiko von verstecktem Gluten und Kreuzkontaminationen reduzieren. 
 Eure Lisa 
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                            <updated>2018-08-17T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">GLUTENSENSITIVITÄT: WAS IST DAS?</title>
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                                            Das Eiweiß Gluten ist ein natürlicher Bestandteil vieler getreidehaltiger Lebensmittel. Heute finden sich häufig Aufschriften auf Lebensmitteln, die sie als „glutenfrei“ ausweisen. Was steckt hinter Gluten? Und was genau ist eine Glutensensitivität?
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                 Das Eiweiß Gluten ist ein natürlicher Bestandteil vieler getreidehaltiger Lebensmittel. Heute finden sich häufig Aufschriften auf Lebensmitteln, die sie als „glutenfrei“ ausweisen. Was steckt hinter Gluten? Und was genau ist eine Glutensensitivität? 
  Wo ist Gluten überall enthalten?  Von Natur aus glutenhaltig sind generell nur Lebensmittel, die aus glutenhaltigen Getreidesorten bestehen oder diese enthalten. Zu den glutenhaltigen Getreidesorten zählen: Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern und Urkornarten wie Einkorn, Emmer und Kamut. Folglich sind auch alle Produkte, die aus diesen Getreidesorten hergestellt wurden, glutenhaltig. Insbesondere neue Getreidezüchtungen enthalten sehr viel der schwerverdaulichen Aminosäure Prolin, diese ist ein Bestandteil des Glutens. Auch Hafer und Buchweizen können im Herstellungsprozess mit Gluten in Kontakt gekommen und damit kontaminiert sein. 
  Welche Lebensmittel enthalten Gluten?  Lebensmittel, die aus den oben genannten Getreidesorten hergestellt wurden, enthalten von Natur aus Gluten. Das sind zum Beispiel herkömmliche Backwaren, Nudeln, Cerealien und Teigwaren. Einigen Lebensmitteln wird zusätzlich Gluten zugesetzt, was den Glutengehalt in diesen Lebensmitteln erhöht. Auch können Lebensmittel, die normalerweise glutenfrei wären, im Herstellungsprozess mit Gluten kontaminiert worden sein. Dies betrifft beispielsweise Cornflakes, Polenta, Couscous und Haferflocken. Einigen Produkten wird aus technischen Gründen z. B. zum Binden, zur Geschmacksverbesserung oder Konservierung Gluten oder glutenhaltige Weizenmehle zugesetzt, wie Fertiggerichten, Süßwaren oder Fertigsoßen. 
  Was versteht man unter einer Glutensensitivität?  Der Begriff der Glutensensitivität und das dazugehörige Beschwerdebild hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. Heute gelten etwa 5,7 Millionen Menschen in Deutschland als glutensensitiv. Mit Glutensensitivität wird ein Symptombild beschrieben, das nach dem Verzehr von Gluten auftritt und dem eines Reizdarmes ähnelt. Es ist klar abzugrenzen von einer Zöliakie und einer Weizenallergie. 
  Wie merke ich, ob ich eine Glutensensitivität habe?  Die Beschwerden bei einer Glutensensitivität treten nach der Aufnahme von glutenhaltigen Lebensmitteln auf. Dazu zählen Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Blähungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Benommenheit, Hautveränderungen und depressive Stimmung. Unter einer glutenarmen Ernährung bessern sich die Symptome meist innerhalb kürzester Zeit. Die Beschwerden sind ebenfalls typisch für ein Reizdarmsyndrom, daher kann es bei der Diagnose, vor allem wenn diese nicht durch einen Arzt gestellt wurde, zu Verwechslungen kommen. In der Folge werden die Beschwerden nicht richtig behandelt und damit auch nicht vollends abklingen. 
  Wie kann ich feststellen, ob ich glutensensitiv bin?  Die Diagnosemöglichkeiten für eine Glutensensitivität beschränken sich momentan auf eine Ausschlussdiagnostik. Eine Zöliakie, die eine Autoimmunerkrankung ist, und eine Weizenallergie können eindeutig festgestellt und demnach auch eindeutig ausgeschlossen werden. Wurden diese Erkrankungen ausgeschlossen, wird für die Diagnose einer Glutensensitivität eine sogenannte Eliminationsdiät durchgeführt. Hierbei werden zunächst weizenhaltige Produkte aus der Ernährung ausgeschlossen. Bessern sich die Symptome daraufhin, werden erneut weizenhaltige Produkte verzehrt. Kommt es daraufhin wieder zu Beschwerden, sind diese auf den Weizen zurückzuführen und es liegt voraussichtlich eine Glutensensitivität vor. 
  Was kann ich bei einer Glutensensitivität tun?  Die bisher einzige Empfehlung für glutensensitive Menschen ist eine glutenfreie oder glutenarme Ernährung, um so die Beschwerden zu reduzieren. Ob es zu einem kompletten Ausschluss des Glutens aus der Ernährung kommen muss, ist bisher unklar. Es kann individuell möglich sein, dass geringe Mengen Gluten noch zu keinen Symptomen führen. Hierzu liegen allerdings noch keine Studienergebnisse vor. 
  Welche Lebensmittel sind erlaubt?  Unverarbeitete Lebensmittel sind in der Regel glutenfrei, solange sie von Natur aus kein Gluten enthalten und im Herstellungsprozess nicht mit glutenhaltigen Lebensmitteln vermischt worden sind. Das sind beispielsweise Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Nüsse, Öle, Kräuter und Gewürze, Obst und Gemüse, Fleisch oder Fisch, Milch und Milchprodukte wie Quark, Käse und Joghurt.. Mittlerweile werden zahlreiche glutenfreie Produkte angeboten, die extra ohne Gluten hergestellt oder das darin enthaltene Gluten mithilfe von Enzymen beim Herstellprozess abgebaut wurde. Diese Produkte kosten in der Regel mehr als herkömmliche Produkte und sind meist stärker verarbeitet. Der Gehalt an Fett und Zucker ist dabei häufig höher und dafür der Ballaststoffanteil deutlich geringer. Wichtige Mikro- und Makronährstoffe können dadurch in ungünstigen Mengen zugeführt werden, so dass man nicht sagen kann, dass glutenfreie Produkte automatisch auch gesünder sind. Als „glutenfrei“ gekennzeichnete Lebensmittel dürfen nach dem Gesetz noch Spuren von maximal 2mg Gluten pro 100g Lebensmittel enthalten. Das führt dazu, dass selbst bei einer vermeintlich „glutenfreien“ Ernährung leicht bis zu 500mg Gluten am Tag aufgenommen werden. Diese Restmengen an „verstecktem“ Gluten können ausreichen, dass empfindliche Personen bereits die oben beschriebenen Symptome zeigen. 
  ZUM PRODUKT  
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